Feuerwehr vermittelt ihr Einsatzgebiet an Menschen mit Behinderung
Eine Idee der Jugendfeuerwehr Wurz im Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab
Der Jugendfeuerwehr Wurz ist es ein Anliegen, das Einsatzgebiet der Feuerwehr an Menschen mit Behinderung zu vermitteln. Sie will ihnen ihre Welt öffnen und anschaulich erklären, warum Blaulicht, Sirene und Einsatzfahrten notwendig sind. Gemeinsam mit ihren Ausbildern und Kommandanten will die Feuerwehrjugend einfache und nachvollziehbare Hilfeleistungen zeigen, die dann, unterstützt von den Feuerwehrkräften, nachsimuliert werden können. Erfahrungen – etwa das Halten eines Wasser‑Strahlrohrs – sollen Ängste abbauen, Neugier wecken und Verständnis für Rettungsabläufe schaffen. Das Projekt will eng mit dem Heilpädagogischen Zentrum in Irchenrieth zusammenarbeiten. Ziel ist es, Teilhabe und Vertrauen zu stärken, Barrieren abzubauen und die Feuerwehr als verlässlichen Partner in der Gemeinschaft erlebbar zu machen.
„Dieses Projekt öffnet Türen und nimmt Ängste. Es bringt Menschen zusammen und macht die Arbeit von Einsatzkräften verständlich und greifbar. Gerade durch solche inklusiven Begegnungen wächst Vertrauen – das ist ein Gewinn für die ganze Gesellschaft“, lobte Scharf.
